Im Herbst im Harz: Wernigerode

Wir waren im Herbst für ein paar Tage in Wernigerode im Harz. Der Urlaub im Harz war (von mir) ziemlich auf Fotografie und Wandern getrimmt, was meine bessere Hälfte erst nicht so ganz zu schätzen wusste. Am Ende hat es ihr dann doch gut gefallen und sie ist auch im Dänemark Urlaub in der folgenden Woche zum zweiten Sonnenaufgang mit mir zusammen aufgestanden.

Ausgangspunkt Wernigerode

Gewohnt haben wir in einer Ferienwohnung in Wernigerode. Am Abend der Ankunft blieb nicht viel mehr Zeit, der Verkehr hatte uns aufgehalten und wir mussten noch einkaufen. Am ersten Tag sind wir quer durch die Stadt in Richtung Schloss gelaufen. Mein Ziel für den Tag war der Aussichtspunkt, von dem man das Schloss über der Stadt fotografieren kann. Vom Schlossgarten führt ein kleiner Weg zum Aussichtspunkt. Dort angekommen kann man die Ruhe und den Ausblick genießen.

Schloss Wernigerode
Nach einem kurzen Anstieg direkt über den Schlossplatz hat man durch das Blätterdach am Agnesberg einen tollen Blick auf das Schloss und die darunter liegende Stadt.

 

Hier ist viel weniger los als unten am Schloss, eine Gruppe Studenten kam nach einiger Zeit ebenfalls vorbei, verzog sich aber auch schnell wieder. Unser Rückweg führte uns weiter nach Osten und schließlich nach Süden um wieder in die Stadt zu kommen.

Lost place in Wernigerode
Wernigerode hat allerdings auch ganz andere Ecken… eine heruntergekommene alte Gaststätte etwas außerhalb des Zentrums.

 

Am zweiten Tag bin ich früh aufgestanden und habe mir den Marktplatz und die Altstadt von Wernigerode nochmal ohne Menschenmassen angesehen. Es tröpfelte zwar ein bisschen, aber so war auch die Chance auf hübsche Spiegelungen in Pfützen größer. Auf dem Marktplatz angekommen war dieser wirklich menschenleer.

Rathaus Wernigerode
Das Rathaus von Wernigerode bekommt man nur sehr früh oder sehr spät ohne Touristen abgelichtet. Tagsüber ist der Platz von Menschen überlaufen.

 

Spiegelung in Regenpfütze
Ein kleiner Regenschauer zwischendurch zaubert manchmal ganz neue Möglichkeiten auf den Plan.

Die ersten Restaurants bereiteten das Frühstück vor und der ein oder andere Radfahrer sauste über den Platz. Leider hatten sich trotz des Regens die Pfützen größtenteils verzogen. Ich kehrte nach einer kleinen Runde um die Kirche wieder zum Marktplatz zurück und holte anschließend Brötchen für unser Sonntagsfrühstück. Am Nachmittag klarte das Wetter auf und wir brachen gen Rübeland auf. Aber die Geschichte lest ihr im nächsten Artikel.

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