Dänemark 2015: Rubjerg Knude

Rubjerg Knude

Die „Rubjerg Knude“ ist Europas größte Wanderdüne und liegt im Norden von Dänemark ein paar Kilometer nördlich von Nørre Lyngby zwischen Lønstrup und Løkken. Wir konnten sie schon von weitem sehen und fuhren erstmal versehentlich am Parkplatz vorbei. So kamen wir aber in den Genuss der Steilküste bei Nørre Lyngby aus dem vorherigen Post.

Düne vom Parkplatz

Nasse Wanderung

Pünktlich zu unserer Ankunft am Parkplatz fing es an zu regnen. So richtig schöne Bindfäden. Dazu kam dann eine nette Brise von vorn und fertig waren die nassen Hosenbeine. Zum Glück hatten wir Regenjacken dabei und den Willen die Düne zu bezwingen. Zunächst folgt man einem kleinen Feldweg, der auch direkt zum Leuchtturm führt. Auf die Düne selber kommt man aber schneller über kleinere abzweigende Wege hinauf. Der Ausblick von oben ist gerade für dänisch-flache Verhältnisse ziemlich beeindruckend.

Panorama von oben

Grundmauern des Wärterhauses

Stahlplatten für Baufahrzeuge

Rubjerg Knude FyrTurmansicht von unten

Der Leuchtturm und das dazugehörige Haus sind in den letzten Jahren wieder vom Sand befreit worden. Jahrelang hatte die Düne die Bauten bis zur Spitze des Turms eingegraben. Bei unserem Besuch war die Kuppel gerade abgesetzt. Der Turm bekam laut meinen Infos eine (neue?) Treppe im Innern. Zumindest ist die Kuppel nun wohl wieder obenauf und macht den Turm komplett. Wenn ihr mal die Gelegenheit habt diesen Ort zu besuchen, tut das. Wir hatten Glück und waren bis auf zwei Spaziergänge am Parkplatz komplett allein vor Ort. An sonnigen Tagen ist dort wohl deutlich mehr los. Sogar Paraglider fliegen dort in den Winden an der Steilküste.

Übersicht der Baustelle

Mensch auf der Düne